Restaurierung Burg Hohenklingen

Stein am Rhein

Auf einem hohen Bergsporn über der Stadt Stein am Rhein gelegen bildet die Burg einen lang gestreckten, engen Baukomplex. Die Silhouette aus Mauern und Dächern entspricht immer noch dem ursprünglichen Aufbau zwischen 1200 und 1422.

Dachstühle und Balkenlagen sind zu 90% aus Eichenholz, alle datiert zwischen 1211 und 1422. Einzelne eingemauerte Balkenköpfe sind im Laufe der Jahrhunderte abgefault und ersetzt worden. Ebenfalls gesichert wurden die überplatteten Holzzapfenverbindungen der Dachstühle. Ansonsten ist das alte Konstruktionsholz noch in solidem Zustand. Auch zahlreiche Türen, Tore und Fenster aus verschiedenen Jahrhunderten sind gut erhalten.

Die gesamte haustechnische Installation sowie die Serviceräume für das Restaurant sind in einer neu erstellten Kaverne am Fuss der Burg eingebaut. Der Verbindungsstollen zur Burg mit Lift und Treppenhaus dient einerseits als Notausgang und andererseits als ebenerdiger Zugang für gehbehinderte Menschen. Der Aufzug führt als Glasschacht an die Burgmauer angelehnt bis ins Restaurant. 

Unsere Tätigkeiten
Von der Jakob+Emma Windler Stiftung waren wir mit der Baubegleitung während der Realisierungsphase beauftragt. Die Stiftung hat die Restaurierung im Rahmen ihres Stiftungszweckes finanziert. Bauherr für die Restaurierung und Eigentümer der Burg Hohenklingen ist die Stadt Stein am Rhein.

Technische Daten:

Baukosten CHF 23 Mio
Bauuntersuchung 2002
Planungszeit 2003 - 2004
Bauzeit 2005 - 2007
 
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